Abmahnung des Arbeitnehmers

Wird ein Arbeitnehmer abgemahnt, sollte dieser die Abmahnung ernst nehemen, denn es oft ein Vorbote einer verhaltensbedingten Kündigung sein. Genause sollte der Arbeitnehmer auch eine Ermahnung betrachten, wobei die Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Eine Abmahung kann auch mündlich ausgesprochen, das wissen viele aber nicht. Wiichtig ist, dass die Voraussetzung dafür gegeben sind. Die Anwälte für Arbeitsrecht in Berlin bei Abmahnung und Kündigung                                                                              

Abmahnung: Was war geschehen?

Welche Voraussetzung sind gegeben? Der Arbeitnehmer muss sich fehl verhatlen haben, gegen Regeln des Betriebes verstoßen zu haben. Warum der Arbeitnehmer eine Abmahung ernst nehmen sollte, denn damit macht der Arbeitgeber deutlich, dass er mit dem Verhalten nicht einverstanden ist, dass eine Handlungsweise oder eine Verhaltensweise nicht in Ordnung war und sich nicht noch einmal wiederholen soll.

Erfolgreich abmahnen?

Der Arbeitgeber muss

  1. präzise  benennen, welches Fehlverhalten zu welchem Zeitpunkt er abmahnt;
  2. das abgemahnte Verhalten unmissverständlich als Vertragsverstoß rügen und seinen Arbeitnehmer auffordern, dieses Verhalten zukünftig zu unterlassen und
  3. klarmachen, dass dem Arbeitnehmer bei Wiederholung eine Kündigung droht.

Grund für eine Abmahnung?

Der Arbeitnehmer soll die Chance bekommen, sein Verhalten zu ändern. Ist der Abmahnung erfolgt und korrekt, hat der Arbeitgeber neue Möglichkeiten. ArbeitsrechtsAnwalt bei Abmahnung hier finden

„Ordentliche“ Kündigung

Abmahnungen werden zumeist ausgesprochen, um später den Arbeitnehmer aus verhaltensbedingten Gründen ordentlich kündigen zu können. Denn der Arbeitgeber muss ein vertragswidriges Verhalten des Arbeitnehmers in der Regel mindestens einmal mit Erfolg abgemahnt haben, um ihn damit letztlich verhaltensbedingt kündigen zu können. Rechtsanwälte Dr. Breuer

Gründe für eine Abmahnung

  • Alkohol am Arbeitsplatz
  • Arbeitsverweigerung
  • Arbeitszeitbetrug
  • Beleidigung von Mitarbeitern
  • Chef (verbal) attackieren
  • Diebstahl im Unternehmen
  • Krankschreibung nicht oder verspätet gemeldet
  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (kurz: AU) nicht eingereicht
  • Mobbing
  • Rauchen trotz Verbot
  • absichtliche Schlechtleistung
  • Sexuelle Belästigung
  • Störung des Betriebsfriedens
  • unentschuldigtes Fehlen
  • unerlaubte Nebentätigkeit
  • Überstundenverweigerung
  • Unpünktlichkeit
Rechtsanwälte Dr. Breuer
Proskauerstr. 31
12047 Berlin
Tel. 030-42010823

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